Vierzig Tage im Leben des Heinrich von Kleist. »Alles was süß ist, lockt mich«

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14,80  inkl. MWSt.

128 Seiten, gebunden, zahlreiche Abbildungen und Faksimiles

Kleist zu Gast bei Wieland und dessen Tochter Luise: Vierzig Tage, in denen sich wie in einem Brennglas alles bündelt, was Kleist als Dichter und Mensch ausmacht.

 

Artikelnummer: ISBN 978-3-88747-249-8 Kategorien: ,

Kleist war fünfundzwanzig Jahre alt, als er Mitte Januar 1803 auf Einladung Wielands in dessen Gutshaus in Oßmannstedt einzog, um dort nach einem hektischen Aufenthalt in der Schweiz Ruhe zu finden und weiter an seinem Drama »Robert Guiskard« zu schreiben. Wieland, der damals einflussreichste Dichter in der deutschen Literaturszene, hatte Gefallen an dem »jungen Mann von seltenem Genie« gefunden, bestärkte ihn in seinem radikal neuen dramatischen Stil, ließ sich die frisch entworfenen Szenen vortragen – und musste mit ansehen, wie Kleist immer wieder das eben Geschriebene vernichtet. Als dann noch Luise, die mehr als zehn Jahre jüngere Tochter Wielands, ins Spiel kommt, steigert sich die Schaffenskrise zu einer Lebenskrise …

Kleist zu Gast bei Wieland und dessen Tochter Luise:
Vierzig Tage, in denen sich wie in einem Brennglas alles bündelt,
was Kleist als Dichter und Mensch ausmacht.

 

Jens Bisky Süddeutsche Zeitung

»In Oßmannstedt schwärmte Wielands Tochter Louise für den Dichter. Sie war vierzehn Jahre alt, fast noch ein Kind. Ihre Geschwister gerieten in Streit wegen der unmöglichen Liebe. Heinrich von Kleist, der sie leichtsinnig glauben ließ, er liebe wieder, musste fort. Jörg Aufenanger weitet die biographische Einzelheit zu einem Kleist-Porträt, das ihn wie einen unserer entfernten Bekannten erscheinen lässt.«

Karin Grossmann Sächsische Zeitung

»Der Autor Jörg Aufenanger nimmt die Oßmannstedter Begebenheit zum Anlass für ein aufschlussreiches Psychogramm. Er zeigt, was Kleist als Dichter und Menschen ausmacht, zeigt ihn in seiner Zerrissenheit, in selbstquälerischen Zweifeln. Wohltuend wahrt Aufenanger Distanz und gibt nicht vor zu wissen, wenn Fakten fehlen. Für das Kleist-Jahr 2011 eine anregend-intelligente Einstimmung.«

Stefan Seitz Wuppertaler Rundschau

»Jörg Aufenanger hat einmal mehr einen feinen Text abgeliefert. Trotz aller Regalmeter, die über Kleist schon geschrieben worden sind, ist es Aufenanger gelungen, noch eins draufzusetzen: Da steht kein Geschwätz, da wird nicht ins Blaue hinein spekuliert. Und es ist kein Sachbuch, sondern Literatur. Weil Aufenanger nicht nur recherchieren und interpretieren, sondern vor allem schreiben kann.«

Zusätzliche Information

Gewicht 200 g
Größe 24 x 13.5 cm
ISBN Nummer

978-3-88747-249-8