Odysseus unterm Tisch. Ein Goster-Krimi

16,00  inkl. MWSt.

Und jetzt der vierte Band in der GOSTER Reihe
nach »Goster«, »Keiner verliert allein« und »Die Maske des Netzes«

128 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Download Cover Odysseus

Artikelnummer: ISBN 978-3-88747-396-9 Kategorien: , ,

Goster, philosophierender und deswegen auch melancholischer Hauptkommissar, wird von einem Trauma verfolgt: ein Kollege von ihm hatte sich bei einem Schusswechsel vor Goster geworfen, rettete ihm dadurch das Leben, wurde aber selber tödlich getroffen. Ihn, den Überlebenden, überfällt die fixe Idee, er müsse den Getöteten wieder zum Leben erwecken, indem er ihn bis in dessen Lebensweise imitiert und so seine eigene Identität aufgibt. Schließlich wird Goster wegen offensichtlicher Verwirrung in die Psychiatrie gebracht, aus der er sich schnell wieder entlassen lässt, aber nur, um sich offiziell für verrückt erklären zu lassen und seinen Dienst zu quittieren.
Natürlich wird daraus nichts. Ein Telefonanruf, ein merkwürdiger Mord reißen ihn zurück in die Realität. Der Fall wächst sich aus. Es gibt nicht nur drei Verdächtige, es gibt auch einen Polizeibeamten, der die Asservatenkammer der Mordkommission leitet und gegen gutes Geld bestimmte Asservate (Pistolen, Messer) verschwinden lässt – und damit auch Beweisstücke gegen Mörder.
Goster, der nicht nur unkonventionell denkt, sondern auch mit ungewöhnlichen Methoden ermittelt und agiert, kann die Fälle lösen – und findet wie nebenbei auch noch den Mörder, der auf ihn gezielt, aber dann seinen Kollegen erschossen hatte. Und findet so auch den Weg aus seinem Trauma heraus: er hat sich endlich für den Tod seines Kollegen gerächt.

Noch etwas, Herr Goster, was Sie interessieren wird.« Jetzt war es wieder die Assistentin, die das Gespräch an sich riss. Sie richtete sich im Stuhl auf und strahlte eine geborene Autorität aus.
»Auch über das Opfer, Franz Tom, haben wir eine kalte Akte. Vor 20 Jahren, vom Balkon seiner Wohnung, stürzte eine junge Frau zu Tode. Die Mutter der Toten behauptet bis heute, ihre Tochter wäre ohne Bewusstsein vom Balkon geworfen worden. Es gab keine Indizien, nur ein vom Opfer benutztes Taschentuch, in das sie sich erbrochen hatte. Es wurde nie auf K.O.-Tropfen oder betäubende Substanzen untersucht, denn es verschwand damals aus den Asservaten. Seehars war bei den Asservaten zum Zeitpunkt des Verschwindens als Sachbearbeiter bereits zugange. Noch etwas.«
»Ja?«
»Die Kippen im Mordfall Tom heißen Kurmark, HB und Reval.«
»Wer raucht denn noch so was?«
So endete der Tag.

Zu diesem Buch gibt es leider noch keine Pressestimmen.

Zu diesem Buch gibt es leider noch keine Vorschau.
Schauen Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal vorbei.

Zusätzliche Informationen

ISBN Nummer

978-3-88747-396-9