Das Schreiben wurde ihm nicht in die Wiege gelegt, wohl aber das Wundern und Grübeln darüber, was ihm das Leben an Erfahrungen bereit hielt – als mecklenburgisches Heimkind, als gefürchteter Plauderer, als Wanderdichter auf verbotenen Wohnungslesungen, als Geheimtipp, als Scheiternder, als triumphierender Champion.
Über diese Erfahrungen, über die Selbsterfindung als Autor, über schaurig-komische Erlebnisse im Literaturbetrieb, über sein »Eintauchen« in die alltäglichen Lebensweisen als Voraussetzung fürs Schreiben, über Orte von Köln-Böll bis Dresden-Pegida, in die er eingeladen wurde als See-, Orts- oder Stadtschreiber (und die er aushalten musste) und über Momente, in denen das Schreiben zu einer anderen und sehr riskanten Form der Existenz wird – davon erzählt er anspruchsvoll und komisch in diesem Buch.
Schöne, anekdotenreiche Geschichten wechseln sich ab mit genauen, selbstironischen Reflektionen über die eigene Rolle als Autor in einem Literaturbetrieb, der gern auf Rendite setzt und sich mit dem genialen Entwurf ganz, ganz schwer tut.
Bin ein Schreiberling
18,00 € inkl. MWSt.
144 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
Eine pointiert geschriebene Reise durch ein Schriftstellerleben und die deutsche Literaturlandschaft – mit all ihren lieblichen und schrecklichen Seiten.
Von Peter Wawerzinek außerdem erhältlich »Das Kind das ich war«
Einer der schillerndsten Schriftsteller deutschsprachiger Zunge der vergangenen Jahre. Mehr sehen: http://www.ardmediathek.de/tv/Nordmagazin-Land-und-Leute/Nordmagazin-Land-und-Leute/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=31893892&documentId=45218330
15.8.17
Bewertung: *****
Aus einer Mischung von Kindheitstrauma sowie Lebens- und Schreiberfahrungen entsteht das Originelle an Wawerzineks Prosa: Authentizität gepaart mit gekonnt ausformulierter seelischer Offenheit, mit allem Drum und Dran, mit Empathie und Selbstreflexion. Mehr lesen: https://www.kulturradio.de/rezensionen/buch/2017/08/Peter-Wawerzinek-Bin-ein-Schreiberling.html
3.8.17
… ein sehr unterhaltsames Buch – viele Anekdoten, die er hier veröffentlich hat. Mehr sehen: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Peter-Wawerzinek-veroeffentlicht-neues-Buch,nordmagazin43768.html
11.7.17
Der ideale Einstieg, um Peter Wawerzinek kennenzulernen. Es werden viele schöne Szenen und Ereignisse geschildert, Ereignisse, die man sich so gar nicht ausdenken kann.
NDR 1, 27.6.17
Sieht man von gelegentlichen Selbstverliebtheiten und dem zuweilen arg klischeehaft geschnitzten Gegensatz zwischen „ehrlichem“ Schreib-Handwerk und Betriebsnudel-Existenz ab, ist Wawerzineks Buch ein kraftvolles, erhellendes, höchst unterhaltsames Stück Erinnerungs-Literatur über die Lehr- und Wanderjahre eines unangepassten Dichters in zwei Gesellschaftssystemen. Dass der Autor Abstürze und Widersprüche nicht ausspart, nimmt für ihn ein. Der Schreiberling ist lange genug im Geschäft, um zu wissen: „Missernten sind möglich, aber nicht schlimm.“
22. Mai 2017 Mehr lesen: http://www.deutschlandfunk.de/peter-wawerzinek-bin-ein-schreiberling-die-erinnerungen-des.700.de.html?dram:article_id=386772
Die Biografie reich an Wechselfällen, die Prosa voll überbordender Fabulierlust samt zärtlicher Attacken und Großzügigkeit im Verteilen von Einfällen. Ein Leben reich an Wechselfällen, Halteorten, Begegnungen. Schon deshalb gestaltet sich die Lektüre ausgesprochen reizvoll.
Mehr lesen: http://www.tagesspiegel.de/kultur/bin-ein-schreiberling-von-peter-wawerzinek-der-autor-als-testpilot/19778382.html
Der Tagesspiegel, 10. Mai
Pointiert und sprachlich ausgefeilt. Wawerzinek nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Knappheit der meisten der Kapitel verhindert ein Autobiografien sonst häufig kennzeichnendes weitschweifiges Einlassen auf Lebens- und Karrieresituationen. Weitschweifigkeit gehörte freilich noch nie zu den stilistischen Eigenheiten dieses Autors. Und so erfreuen auch in seinem neuen Buch am meisten jene Passagen, wo in wenigen Sätzen mit viel Lebenszeit und -mut erkaufte Überzeugungen und Erkenntnisse auf den Punkt gebracht werden. Mehr lesen: http://literaturkritik.de/wawerzinek-bin-ein-schreiberling-mit-liebesbriefen-fing-es-an,23303.html
9. Mai 2017
… ein großartiges Episodenbuch. Diese lebendig-bunte Bilderfolge in Worten macht Lust, seine anderen Werke zu entdecken, mehr zu erfahren über seine Kindheit, von seinem wüsten Leben im Berlin der untergehenden DDR, von seiner Auseinandersetzung mit dem »Literaturbetrieb« und den Schriftstellern. Mehr lesen: http://wirsindinsel.de/2017/04/10/peter-wawerzinek-bin-ein-schreiberling/
… ein aufregendes, dabei völlig unaufgeregtes Stück Zeitgeschichte. Wawerzinek schreibt in warmherziger Schlichtheit, wie überhaupt der ganze Band die großen Posen, jegliche Selbstbeweihräucherung vermeidet. Dies ist eine seltene Tugend im Lande, auch in der literarischen Branche. Als Schuljunge schrieb er Liebesbriefe für seine Freunde. Jetzt schreibt er wieder einmal, über sich. Ehrlich. Und verdammt gut.
»Ein Buch, das ich Ihnen sehr empfehlen kann. Ist wirklich toll!« Mehr hören: http://www.podcast.de/episode/309927951/Das+Blaue+Sofa%3A+Peter+Wawerzinek+%22Bin+ein+Schreiberling%22/ (bis 1. Oktober 2017)
»Wawerzineks sprachgewaltige Vergegenwärtigung des eigenen Aufstiegs, der Flops und Widersprüche, die auch miese Jobs nicht ausspart, rüttelt ordentlich durch. »Bin ein Schreiberling« ist (Zwischen-)Bilanz, Polemik und Manifest zugleich.« Mehr lesen: https://www.jungewelt.de/artikel/307692.beseelt-und-besessen.html
Zusätzliche Informationen
Größe | 22,5 × 14,5 cm |
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ISBN Nummer | 978 3 88747 341 9 |