Berlin ist das Allerletzte. Absagen in höchsten Tönen

Hier das Ebook bestellen

14,80  inkl. MWSt.

Erweiterte Neuausgabe, 136 Seiten, gebunden

Herausgegeben von Detlef Bluhm und Rainer Nitsche
Mit einem Nachwort von Katja Lange-Müller

1991, vor zwanzig Jahren, wurde in Bonn vom Bundestag beschlossen, Berlin zur Bundeshauptstadt zu erheben. In der hitzigen Debatte zeigte sich, dass sowohl die Berlin-Gegner wie die Berlin-Befürworter einem völlig falschen Bild sowohl der Stadt wie ihrer Bewohner aufsaßen …

Artikelnummer: ISBN 978-3-88747-253-5 Kategorien: , , ,

1991, vor zwanzig Jahren, wurde in Bonn vom Bundestag beschlossen, Berlin zur Bundeshauptstadt zu erheben. In der hitzigen Debatte zeigte sich, dass sowohl die Berlin-Gegner wie die Berlin-Befürworter einem völlig falschen Bild sowohl der Stadt wie ihrer Bewohner aufsaßen. Um dieses Bild zu korrigieren und der Realität anzunähern, fahndeten die beiden Herausgeber in der Literatur der letzten beiden Jahrhunderte nach Berichten, Bemerkungen, Erlebnissen, die von Reisenden (Künstlern, Schriftstellern, Deutschen wie Ausländern) hinterlassen wurden. Sie wurden dabei so reich belohnt, dass daraus eine Anthologie entstand, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ und so den einzig möglichen Titel erhielt: Berlin ist das Allerletzte.
Die von kapitalen Autorinnen und Autoren wie Stendhal, Balzac, Chopin, Madame de Stael, Dostojewski, Goethe, Fontane, Ossietzky, Polgar, Tschechow, Joseph Roth, Anna Louisa Karsch gespickte Sammlung wurde (nicht nur in Bonn oder Berlin) zu einem Renner.

»Ein besonders schön gestaltetes Buch, ein erstklassiges Geschenk, mit einer außerordentlich witzigen Versammlung von Texten.« Monika Schoeller (S. Fischer Verlag), Welt am Sonntag

ÜBER DIE HERAUSGEBER
Rainer Nitsche, geboren in Swinemünde, Verleger und Autor, lebt in Förbau und in Berlin. 
Detlef Bluhm
, geboren am 15. Januar 1954 Berlin. Nach einem (abgebrochenen) Studium der Religionspädagogik und Theologie Tätigkeiten im Buchhandel und Verlagen. Von 1987 bis 1991 freier Verlagsvertreter und Werbeagentur für Buchhandlungen und Verlage. In dieser Zeit Beginn der publizistischen Tätigkeit.

Harald Martensteins Geschenketipp Tagesspiegel

»… ein Klassiker, der immer wieder neu aufgelegt wird, das ideale Geschenk für alle Neuberliner.«

literaturen

»Berlin ist die angesagteste Stadt Europas – sagt man in Berlin. Der Berliner nimmt’s gelassen: Wie sollte es wohl sonst sein? Dass die Welt freilich die längste Zeit nicht besonders begeistert von des Berliners Lieblingsstadt war, ist deren heutigem Bewohner meist nicht mehr bewusst. Doch galt Berlin jahrhundertelang als das Hinterletzte, wen es hierher verschlug, der hatte Grund zum Jammern. Wer sich durch solche auf unmittelbarer Anschauung beruhenden Urteile über das historische Berlin auf seine Hauptstadt-Reise vorbereiten will, wird im wunderschön gestalteten Brevier mit Stadt-Charakterisierungen von Goethe bis zu Carl Einstein auf Amüsanteste versorgt.«

Harald Asel inforadio rbb

Wiederaufgelegt und jedem Berlin-Besucher ins Handgepäck gesteckt: Berlin ist das Allerletzte, auch 18 Jahre nach dem Ersterscheinen jene ultimative Hasstirade auf Berliner Essen, Wetter, Freundlichkeit, Sehenswürdigkeiten aus diversen Jahrhunderten. Ungerecht und zutreffend, abwegig und zielgenau, voll Häme und Bedauern.«

Elke Heidenreich Literarische Welt

»Ich bin glücklich. Endlich ist ein Buch mit dem überfälligen Titel ›Berlin ist das Allerletzte‹ erschienen. Jetzt endlich weiss ich, dass ich in einer guten Gesellschaft bin mit meiner Abscheu vor dieser preußischen Ansammlung unfassbarer Trostlosigkeit. So ein Buch tut gut, erfrischt das Herz.«

Lothar Heinke Der Tagesspiegel

Schon diese Überschriften! „Kopfweh, Magenschmerz und Nervenübel“, „Möglichst schnell zum Bahnhof“, „Anarchie und Zügellosigkeit“ oder gar „Lieben kann man diese Stadt nicht“ vom berühmten Karl Scheffler, für den Berlin schon 1910 dazu verdammt war, „immerfort zu werden und niemals zu sein“ – all diese Vernichtungsurteile sog. Promis über unsere schöne, heimelige, herzige und weltweit gepriesene Hauptstadt, die Goethe wie Engels einfach nur ruppig fanden, sind jetzt wieder in einem Büchlein vereint. Dessen grobe Gemeinheit lässt schon der Titel ahnen: „Berlin ist das Allerletzte“. Das sind „Absagen in höchsten Tönen“, ein disharmonischer, aber höchst launiger Kontrapunkt zur derzeitigen Berlin-Hysterie. […] Den vollständigen Artikel lesen: http://www.tagesspiegel-online.de

Zusätzliche Information

Gewicht 200 g
Größe 24 x 13.5 cm
ISBN Nummer

978-3-88747-253-5