Hartmut Buchholz resümiert in der Badischen Zeitung über das Buch von Hans Christoph Buch »Nächtliche Geräusche im Dschungel«: »… ein grandioser Erzähler …

 

… ›Nächtliche Geräusche im Dschungel‹ ist ein Kompendium des Disparaten, ein Mosaik aus Texten, die inhaltlich wie formal höchst unterschiedlich sind. Die Bravourstücke des Bandes – jene gleichsam rhapsodischen Erzählungen, die das Faktische historischer Überlieferung aufweichen und Geschichte um eine Möglichkeitsdimension bereichern, in die pure Fiktion. In diesen Prosaminiaturen mutiert der Kriegsreporter Hans Christoph Buch wieder zum Schriftsteller – und das ist gut so, denn gerade hier zeigt er sich als grandioser Erzähler. Das Buch ist ein gewichtiger Beitrag zu aktuellen Diskussionen zur Kolonialgeschichte und, dies vor allem, eine wohlgezielte Attacke auf eine Political Correctness, die vor allem von Sprachregelungen und Geschichtsklitterungen geprägt ist.
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26.4.2022