Geradezu hymnisch bespricht Carsten Hueck das Buch von Anton de Kom »Wir Sklaven von Suriname« im Deutschlandfunk Kultur Lesart, 15.4.: »… ein eindringliches – im Ton der Neuen Sachlichkeit geschriebenes, immer auch von hymnischen Passagen und poetischen Bildern durchbrochenes – Stück Literatur …

Es ist politischer Kommentar, Essay, Geschichtsschreibung und Autobiografie. Wer von Zeitungsartikeln zum Kolonialismus gelangweilt ist, findet hier alles, um in das Thema einzutauchen … So geschmeidig mit Sprache umgehen zu können, wie es de Kom tut, ist eine Demonstration der Teilhabe an einer (weißen) Kultur, die gerne exklusiv bliebe … es macht rassistische und kolonialistische Strukturen sichtbar, um Humanität zu beschwören. Seine Schilderungen öffnen uns die Augen und berühren unser Herz.«