Der Südkurier über Christoph Nix’ »Lomé – Der Aufstand«: Dabei scheut sich der Autor nicht, Ross und Reiter mit Klarnamen zu benennen …

… etwa wenn es darum geht, die Verstrickungen des einstigen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß sowie der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung in die Machenschaften der togoischen Regierung zu thematisieren … Was auf den ersten Blick nach einem Übermaß an historischen Verweisen, kulturellen Hintergründen und wilden Spekulationen aussieht, wird durchaus geschickt zu einem lehrreichen Porträt der Region verknüpft. Wie schon in »Muzungu« wirkt Nix’ Stil betont sachlich, mitunter etwas spröde. Das muss nicht von Nachteil sein: Der Kitsch-Falle jedenfalls entgeht dieses Buch souverän.
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