In der Weltwoche, 29.6., freut sich Gerhild Heyder über das Buch von Christiane Bauermeister, »Der gute Russentisch«:

 »Das Buch ist ein Schatzkästchen voller Geschichten, gerade auch für Leser, die mit der russischen Künstlerwelt nicht so vertraut sind – «feine» Menschen sind sie allemal. Man muss nicht alle Namen kennen, um vom Zauber einer zum großen Teil verflossenen Welt eingefangen zu werden. Weltwoche, 29.6.2022 Zur Besprechung: https://weltwoche.ch/story/begegnungen-mit-der-russischen-seele/

Heute in Deutschlandfunk Kultur: Stefan Çapaliku mit seinem Roman »Jeder wird verrückt auf seine Art«. Jörg Magenau: Ein feiner Roman…

»Wie man als Kind das Leben in einer Diktatur erlebt, schildert Stefan Çapaliku in seinem Roman. Der Autor schreibt anekdotisch, in kurzen Szenen, an seinen Erinnerungen entlang. Çapaliku verzichtet auf eine sich entwickelnde Handlung und auf konturierte Hauptfiguren. Der Tonfall ist  dem kindlichen Erleben angemessen. Çapaliku schafft es auf diese Weise, den albanischen Alltag unter […]

Nach „Kunst und Krempel“ im BR : Neues über „Superstar“ Reinhart:

In der BR-Sendung „Kunst und Krempel“ war vor Jahren ein lange verschollenes Skizzenbuch des Malers Johann Christian Reinhart aufgetaucht. Der Inhalt mündete jetzt in eine neue Biografie des Malers, der in Rom einst wie ein Superstar gefeiert wurde. (Von Annerose Zuber) Mehr lesen: https://www.br.de/nachrichten/kultur/nach-kunst-und-krempel-im-br-neues-ueber-superstar-reinhart,T8L1MN4

Am 11. Mai stellte Uwe Wittstock »Nächtliche Geräusche im Dschungel. Postkoloniale Notizen« von Hans Christoph Buch vor: »… Vielleicht liegt es am Übermaß des Elends, von dem Hans Christoph Buch zu berichten hat …

… Vielleicht liegt es am Übermaß des Elends, von dem Hans Christoph Buch zu berichten hat, dass er zwischen die faktengesättigten Reportagen immer wieder seiner literarischen Fantasie freien Lauf lässt und kurze Erzählungen einstreut. Sie wirken wie letzte Utopien in einer unheilen Welt. Oder wie der Versuch, der Vergangenheit, die einen falschen, gewaltsamen Weg nahm, den Traum einer besseren Entwicklung entgegenzustellen. Zu alledem scheut er nicht den Streit […]

Elke Heidenreich hat am Samstag, 30. April, das Buch von Christiane Bauermeister »Der Gute Russentisch« besprochen: »Nein, er [Wladimir Putin] sitzt bestimmt nicht am Guten Russentisch

… einmal trifft sie bei einem Besuch in (damals noch) Leningrad im Vorzimmer des Bürgermeisters einen Herrn mit grauem Anzug und blauen Augen, die etwas von einem Wiesel hatten, und der gibt ihr seine Visitenkarte. Jetzt fiel ihr das Kärtchen in die Hände: ›Wladimir Putin‹ stand darauf. Wir wissen, wohin sich dieser Mann aus dem […]

Hartmut Buchholz resümiert in der Badischen Zeitung über das Buch von Hans Christoph Buch »Nächtliche Geräusche im Dschungel«: »… ein grandioser Erzähler …

  … ›Nächtliche Geräusche im Dschungel‹ ist ein Kompendium des Disparaten, ein Mosaik aus Texten, die inhaltlich wie formal höchst unterschiedlich sind. Die Bravourstücke des Bandes – jene gleichsam rhapsodischen Erzählungen, die das Faktische historischer Überlieferung aufweichen und Geschichte um eine Möglichkeitsdimension bereichern, in die pure Fiktion. In diesen Prosaminiaturen mutiert der Kriegsreporter Hans Christoph […]

Elke Heidenreichs Buchtipp im WDR am Sonntag, 24.4. ist Frauke Tuttlies Roman »Der geworfene Apfel«: »… federleicht schwebend, nicht moralisierend…

  … Der Apfel ist das poetische Bild. Wir haben durch den Apfel das Paradies verloren und durch einen Apfel finden wir es wieder. Ein schönes Buch, die Geschichte ist schön, aber auch die Art wie sie erzählt: federleicht, schwebend, nicht moralisierend. Es hat mich richtig reingezogen und ich hab ein paar glückliche Stunden auf […]

4 von 5 Sternen im neuen Büchermagazin für JP Schaefer »Der Dschungel von Budapest«:

»Atmosphärischer, solide erzählter Noir, abseits der gängigen Schauplätze. Man darf auf eine Fortsetzung gespannt sein. Schaefer gelingt es ein Stimmungsbild von einem Budapest zu einer Zeit zu zeichnen, er lädt dazu ein, sich mit der Geschichte dieses Landes zu beschäftigen, das in der zurückliegenden Dekade im Westen Europas mit seinem fragwürdigen Demokratieverständnis für Irritationen gesorgt […]