In der FAZ, 6.8., bespricht Andreas Eckert ausführlich das Buch von Anton de Kom »Wir Sklaven von Suriname«: »Vielerorts in Europa äußert sich…

… zunehmend Kritik an der unzureichenden Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit. Bereits 1934 in den Niederlanden veröffentlicht, wurde Anton de Koms »Wir Sklaven von Suriname« sogleich wieder verboten. Nun liegt es erstmals auf Deutsch vor und erlangt neue Aktualität im Zusammenhang der Debatten. Es ist eine Mischung aus politischer Anklageschrift und historischer Darlegung, die eindringlich die […]

Anton de Kom ist mit »Wir Sklaven von Suriname« Kandidat der Hotlist 2021.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr diesem Buch eure Stimme geben würdet: https://www.hotlist-online.com/wahllokal-polling/ Damit er auf die Shortlist der 10 Kanditaten kommt. Wenn ihr euch erst informieren wollt: Kandidaten (mit Infos, Bildern, Leseproben): https://www.hotlist-online.com/die-hotlist-kandidaten-2021/ Hotlist Englisch: https://www.hotlist-online.com/english/ Hotlist Französisch: https://www.hotlist-online.com/fran%C3%A7ais/ Hotlist Italienisch: https://www.hotlist-online.com/italiano/

Großes Interview von Antje Weber mit Tilman Spengler »Made in China« in der Süddeutschen Zeitung:

SZ, Antje Weber: Im Grunde ist Ihr Roman eine Frechheit. Tilman Spengler: So ist er auch gemeint.   Worin Sie auf alle Fälle gut sind: im Erzählen. Sie lieben die Abschweifung, Ihnen geht es immer um das Umkreisen von Sachverhalten, von Möglichkeiten? Ja, das kann man so ein bisschen philosophisch verbrämen, aber ich habe schon […]

Geradezu hymnisch bespricht Carsten Hueck das Buch von Anton de Kom »Wir Sklaven von Suriname« im Deutschlandfunk Kultur Lesart, 15.4.: »… ein eindringliches – im Ton der Neuen Sachlichkeit geschriebenes, immer auch von hymnischen Passagen und poetischen Bildern durchbrochenes – Stück Literatur …

… Es ist politischer Kommentar, Essay, Geschichtsschreibung und Autobiografie. Wer von Zeitungsartikeln zum Kolonialismus gelangweilt ist, findet hier alles, um in das Thema einzutauchen … So geschmeidig mit Sprache umgehen zu können, wie es de Kom tut, ist eine Demonstration der Teilhabe an einer (weißen) Kultur, die gerne exklusiv bliebe … es macht rassistische und kolonialistische Strukturen sichtbar, um Humanität […]

Sigrid Löffler, Radio Bremen, zu Anton de Kom, »Wir Sklaven von Suriname«: »In seinem furios geschriebenen Anklage-Buch …

… erzählt Anton de Kom die verdrängte Geschichte der Sklaverei in diesem tropischen südamerikanischen Land, … ›Wir Sklaven von Suriname‹ ist die bedeutendste Gegenschrift zur offiziellen niederländischen Geschichtsschreibung, denn erstmals wird hier die Kolonialgeschichte nicht aus der Sicht der Kolonialherren, sondern aus der Perspektive der schwarzen Versklavten erzählt. Anton de Kom betreibt mit diesem Buch […]

Maria Schorpp, Südkurier, 8.4., über Gerd Zahners Goster-Krimi »Die Maske des Netzes«: »… der Berlin-Roman entwickelt einen düsteren Sog und ist zugleich raffiniert konstruiert…

… Der schreibende Rechtsanwalt Gerd Zahner findet immer wieder Gelegenheit für kleine Ausflüge in den Alltag des deutschen Rechts. Man mag den ein oder anderen Dialog in seinem Willen zum Anderssein etwas gekünstelt findet, trotzdem gelingt Gerd Zahner eine spannungsgeladene Krimi-Welt mit Bezug zum richtigen Leben.

Mark Siemons bespricht in der FAZ den Roman von Tilman Spengler »Made in China«: »Ein Slapstick der Gesten und Ideen, der die Leser ohne jede Schwere mit dem Aberwitz vertraut macht …

»…, der auch in der realen Welt existiert … Der Reiz dieser Groteske ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass man sich nie sicher sein kann, was von deren absurden Fügungen denn nun fiktiv ist und was tatsächlich stimmt … Der Roman ist eine Parabel auf das heutige China, auf dessen Staatsziel des ›Großen Aufblühens der […]