Katharina Rudolph freut sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von heute über »›Mir die Welt geweitet‹ Hannah Höch. Das Adressbuch«:

»Mit der Digitalisierung des Adressbuches ist ein wichtiges Dokument zugänglich gemacht … wer aber vor allem mehr lesen möchte als Namen, Anschriften und Telefonnummern, der kann jetzt ein Buch zur Hand nehmen … eine gelungene und wissenschaftlich fundierte Edition. Und ein Glücksfall für all diejenigen, die sich mit Leben und Werk dieser vielseitigen Künstlerin beschäftigen […]

Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung) über »Widerspruch. Als Strafverteidiger in politischen Prozessen« von Hartmut Wächtler:

»Ich empfehle Ihnen heute ein Buch, das ich mir auf eine Dienstreise mitgenommen hatte; ich wollte es nur durchblättern – aber ich habe mich festgelesen, es mit wachsender Spannung gelesen, von vorn bis hinten… Es ist kein eitles, kein geckenhaftes, sondern ein sehr lehrreiches Buch über sogenannte politische Prozesse. Es ist ein Zeit- und Zeitenspiegel… Wächtler ist dabei […]

Eva Hepper ist in Deutschlandradio Kultur hingerissen von »Hannah Höch ›Mir die Welt geweitet‹. Das Adressbuch«:

»Ein großartiges Lebens- und Erinnerungsbuch. Das Ergebnis ist beeindruckend: es liest sich wie ein Who-is-Who des – nicht nur deutschen – Geistes- und Kulturlebens. Es lässt sich herrlich darin stöbern, Berühmtheiten und weniger bekannte Zeitgenossen stehen gleichrangig nebeneinander. Man braucht absolut keine Vorkenntnisse zu haben, Sie können an jeder x-beliebigen Stelle anfangen zu lesen und dieses Buch beginnt zu sprechen, es […]

Die FAZ heute über »Goster« von Gerd Zahner: »Er kann schreiben und nicht nur irgendwie Spannung erzeugen.«

»Geschichten sind stärker als Waffen«. Es ist kein schlechter Einfall für einen Roman, dass die Menschen »passiver als die Dinge« sind und die Dinge »einfach das tun, was sie als Ziel in sich haben«. Es ist genau die Dosis Irrsinn, die über 140 Seiten trägt, ohne in hektische Betriebsamkeit umzukippen. Zahner, der Rechtsanwalt ist und […]

»… ein politischer Kriminalroman mit Chuzpe«, Christoph Nix »Muzungu« freut sich Daniele Muscionico in der NZZ

Nix will nicht weniger als der Wahrheit auf die Spur kommen – in diesem Kriminalfall dem Versagen Europas in Afrika. In «Muzungu» trifft europäische Politik auf afrikanische Entwicklungsgeschichte … Der Roman hat Verve und Witz, und er ist glaubhaft der Lebensrealität in Uganda verpflichtet. Am Schönsten aber ist: Der Autor streut seine lokalen Kenntnisse und […]

Christoph Nix »Muzungu« in der Badischen Zeitung: »Ganz großes Erzählkino«

… Christoph Nix ist ein ambitionierter Kriminalroman gelungen, thematisch brisant, sprachlich überzeugend, dramaturgisch klug arrangiert, effektsicher montiert. Und mit einer grandiosen Volte am Ende, die die Vorbemerkung aufnimmt. Ganz großes Erzählkino! Mehr lesen: http://www.badische-zeitung.de/literatur-und-vortraege/der-fluch-des-kontinents–153066840.html

Sabine Zaplin über »Schweigekind« von Gert Heidenreich: »Ein faszinierender, außergewöhnlicher Roman.

Heidenreich erzählt äußerst dicht, so, dass die Erzählung dem Leser unmittelbar unter die Haut geht. … Er gestaltet die Umgebung der Geschichte erzählerisch, wie mit der Farbpalette des Malers; die tieferen Dimensionen entwickelt er im Dialog seiner Figuren. »Schweigekind« erinnert in seiner Konstruktion entfernt an Thomas Manns »Zauberberg«, in einer knapperen, gegenwärtigeren Form freilich. Ein […]