Scheffler, Karl

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Karl Scheffler wurde 1869 in Hamburg geboren. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler ging Scheffler um 1890 nach Berlin und arbeitete als Musterzeichner in einer Tapetenfabrik. Wenig später begann er, sich autodidaktisch als Kunstpublizist zu profilieren – der Anfang einer außergewöhnlichen Karriere. Seit 1906 leitete Scheffler die damals führende Kunstzeitschrift »Kunst und Künstler« (im Verlag von Bruno Cassirer), das Sprachrohr der Berliner Moderne. Daneben schrieb er für die »Neue Rundschau«, war Redakteur der »Vossischen Zeitung» und auch als Buchautor äußerst erfolgreich. Mit dem 1910 erschienenen Titel »Berlin – ein Stadtschicksal« legte Scheffler einen Klassiker der Berlin-Literatur vor, der in seiner polemischen Zuspitzung bis heute fasziniert.
Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde die Zeitschrift »Kunst und Künstler« eingestellt. Scheffler verließ Berlin und zog sich nach Überlingen am Bodensee zurück, wo er 1951 starb.

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