Arnim, Ditte von

Ditte von Arnim wurde 1951 in Berlin geboren. Ihr Studium der Museologie absolvierte sie in Leipzig. Anschließend arbeitete sie im Bertolt- Brecht-Archiv in Berlin, wo sie sich intensiv mit dem Dichter auseinandersetzen konnte. Seit 1986 ist sie unter dem Namen Ditte Buchmann als Autorin tätig. Sie veröffentlichte zahlreiche Hörspiele, Features und Bücher, unter anderem ‚Brechts letzte Liebe‘ (2006). Zuletzt gab sie Ruth Berlaus ‚Der Teufel ist ein schlechter Chauffeur‘ (2007) mit einem Nachwort heraus.

Aufenanger, Jörg

Jörg Aufenanger, 1945 in Wuppertal geboren, arbeitete als Theater- und Fernsehregisseur in Paris, Rom und in Deutschland. Er lebt jetzt als Autor und Übersetzer in Berlin.

Bach, Inka

Inka Bach, aufgewachsen in beiden Teilen Berlins, studierte Literatur- und Theaterwissenschaft, Promotion. Zahlreiche Arbeiten (Regie und Drehbuch) für Film und Fernsehen sowie Hörspiele. Mehr erfahren

Bainbridge, John

John Bainbridge (1913-1992), galt als einer der besten Reporter der USA. Für dieses Buch, das zum ersten Mal in einer deutschen Fassung vorliegt, entschloß er sich zu einer ungewöhnlichen Methode: mit seiner Frau und zwei Kindern zog er für zwölf Monate von New York nach Texas, wo er sich unter die »Eingeborenen« mischte. Die Literaturkritik war sich über das Ergebnis einig: »Ein brillantes Buch« (The New York Times). John Bainbridge verfaßte auch eine vielgelobte Biographie über Greta Garbo.

Barbal, Maria

Maria Barbal, 1949 in Tremp (Pyrenäen) geboren, lebt in Barcelona und gilt als eine der wichtigsten und erfolgreichsten katalanischen Autorinnen der Gegenwart. Mehr erfahren

Bauer, Markus

Markus Bauer, 1959 in St. Wendel/Saar geboren, studierte Literatur und Geschichte und promovierte in Marburg über Walter Benjamin. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. über Exilliteratur, Czernowitz, jüdische Geschichte in Osteuropa. In der Neuen Zürcher Zeitung schreibt er regelmäßig über Rumänien. Er hat fünf Jahre in Jassy (dem rumänischen Heidelberg) gelebt und gearbeitet und ist dabei auf Spuren einer reichen Kultur gestoßen, die fasziniert durch vielfältige historische Verbindungen zur römischen und islamischen Welt, gleichzeitig durch ihre Nähe zur mitteleuropäischen Geschichte, die Rumänien dann auf eine ganz besondere Art in alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts hineinriß – mit Folgen, die bis heute das Land und die Menschen prägen.

Berggruen, Heinz

Der berühmte Kunstsammler und Mäzen Heinz Berggruen wurde am 5. Januar 1914 in Berlin-Wilmersdorf geboren; zunächst Journalist, beschäftigt er sich nach der Emigration mit Kunstausstellungen, wird 1942 amerikanischer Soldat und kommt so Anfang 1945 nach Europa. Mehr erfahren

Berlau, Ruth

Ruth Berlau, 1906 geboren in Kopenhagen, Besuch einer Nonnenschule, dann Arbeit als Arzthelferin, Reporterin und Schauspielerin. 1933 traf sie Bertolt Brecht und war seit dieser Zeit an seiner Seite als Mitarbeiterin und Geliebte. Sie emigrierte in die USA, wohnte dort in New York und folgte Brecht 1949 nach Ost-Berlin, wo sie 1974 starb.

Bluhm, Detlef

Detlef Bluhm, geboren am 15. Januar 1954 Berlin. Nach einem (abgebrochenen) Studium der Religionspädagogik und Theologie Tätigkeiten im Buchhandel und Verlagen. Von 1987 bis 1991 freier Verlagsvertreter und Werbeagentur für Buchhandlungen und Verlage. In dieser Zeit Beginn der publizistischen Tätigkeit.

Cartier, Stephan

Stephan Cartier, 1965 in Recklinghausen geboren, studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Münster und Bochum. Er arbeitet als Redakteur bei Radio Bremen. Er veröffentlichte mehrere Bücher zur Natur- und Kulturgeschichte.

Deutschkron, Inge

Inge Deutschkron, in Finsterwalde geboren, in Berlin aufgewachsen, überlebte die Nazizeit, indem sie sich über zwei Jahre mit ihrer Mutter versteckte. Nach dem Krieg ging sie für einige Zeit nach England, war dann Bonn-Korrespondentin für eine große israelische Zeitung und lebt heute in Berlin. Sie hat zahlreiche Bücher geschrieben, u.a. »Ich trug den gelben Stern«, »… und ihrer war die Hölle« und »Die stillen Helden«. Im Jahr 1994 erhielt sie zusammen mit Heinz Knobloch den »Moses-Mendelssohn-Preis für Toleranz«.

Duca, Daniela (Herausgeberin)

Daniela Duca, geboren in Constanța, Kulturreferentin des Rumänischen Kulturinstituts, freiberufliche Literaturübersetzerin.

Dümmel, Karsten

Karsten Dümmel gründete 1976 mit neun weiteren Jugendlichen in Schlema den Arbeitskreis „Kunst und Kirche“, der nach wenigen Monaten vom MfS aufgelöst wurde. Im selben Jahr begann seine Ausbildung zum Elektromonteur. Mehr erfahren

Dyck, Joachim

Joachim Dyck, geboren 1935 in Hannover, lehrte als Literaturwissenschaft-ler in Seattle, Freiburg, Michigan und Oldenburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Literatur und Rhetorik des 19. und 20. Jahrhunderts. Er lebt heute als Autor und Herausgeber in Bremen. Er ist Vorsitzender der Gottfried-Benn-Gesellschaft und Herausgeber des Benn-Jahrbuchs.

Effenhauser, Ulrich

Ulrich Effenhauser, 1975 geboren, lebt als Historiker und Autor bei Cham in der Oberpfalz, nahe der tschechischen Grenze. Neben einigen Auszeichnungen für Kurzgeschichten gewann er im Januar 2015 den renommierten Irseer Pegasus (Jury: Ulrike Draesner, Markus Orths).
Zuletzt veröffentlichte er den Roman »Alias Toller« (2015), der für den Friedrich-Glauser-Preis 2016 nominiert wurde.

Erazo Heufelder, Jeanette

Jeanette Erazo Heufelder, 1964 geboren, ist Ethnologin und Autorin mit dem Themenschwerpunkt Lateinamerika. Sie war jahrelang als Autorin von Dokumentarfilmen tätig und hat als Kulturbeauftragte für die ecuadoria­nische Botschaft gearbeitet.
Zuletzt erschienen »Havanna Feelings – Die Magie des alten Kuba« und »Der Smaragd­könig. Victor Carranza und das grüne Gold der Anden«. Das Buch war für den Lettre-­Ulysses-Award nominiert. Jeanette Erazo Heufelder lebt mit ihrem Mann in Potsdam.

Füting, Michael

Michael Füting, 1944 in Beckum/Westfalen geboren, studierte Musik-, Theater- und Literaturgeschichte in München und arbeitete dort als Dramaturg und Redakteur im Fernsehen und als Regisseur in der freien Theaterszene.

Gebauer, Rosemarie

Rosemarie Gebauer, Diplombiologin, macht seit dreißig Jahren botanisch-literarische Spaziergänge durch Botanische Gärten, Parks und Stadtlandschaften. Mehr erfahren

Geipel, Ines

Ines Geipel, 1960 in Dresden geboren, aufgewachsen in Thüringen, Leistungssportlerin, Anfang der achtziger Jahre Mitglied der 4 x 100 m-»National«-Mannschaft der DDR, Mitte der achtziger Jahre Abbruch ihrer Sportlerinnenkarriere, Studium der Germanistik in Jena, dann 1989 Flucht nach Darmstadt. Dort Studium der Philosophie. Sie lebt in Berlin und Darmstadt und unterrichtet an der Film- und Fernsehhochschule Babelsberg. 1996 Herausgeberin des Buches über Inge Müller »Irgendwo, noch einmal möcht ich sehn«.
Im Frühjahr 1999 veröffentlichte sie im Transit Buchverlag »Die Welt ist eine Schachtel. Vier Autorinnen in der frühen DDR«. Im Herbst 1999 erschien ihr Erstlingsroman »Das Heft«. 2001 erschien »Verlorene Spiele. Journal eines Prozesses« über das Doping im Leistungssport in der früheren DDR.

Gérard, Gabriele

Gabriele Gérard, 1947 in Bad Säckingen geboren, lebt in Berlin. Ihr Sohn Florian wurde im Oktober 1976 geboren und starb im Juli 2000 in Dublin.

Haasse, Hella S.

Hella Haasse, eine der bekanntesten und erfolgreichsten niederländischen Autorinnen der Gegenwart (dieses erstmals ins Deutsche übersetzte Buch hatte eine Auflage von 78.000 Ex.), wurde 1918 in Batavia geboren, ging 1940 zum Studium in die Niederlande und kehrte später öfter nach Indonesien zurück. Sie starb 2011 in Amsterdam. Das Original erschien bei Querido, Amsterdam.

Haffner, Sarah


Sarah Haffner
, 1940 in Cambridge geboren, in London aufgewachsen, seit 1954 in Berlin. Freie Malerin. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Haikal, Mustafa

Mustafa Haikal, 1958 als Sohn einer deutschen Journalistin und eines ägyptischen Rechtsanwalts in Leipzig geboren, studierte Geschichte in Berlin und Leipzig, Forschungsstudium in Leipzig und Moskau, 1987 Promotion. Mehr erfahren

Heidenreich, Gert

Gert Heidenreich, 1944 in Eberswalde geboren, wuchs in Darmstadt auf. Studium der Literaturwissenschaft in München, dort 1969 Mitbegründer des Theaters in der Kreide TiK. Reisebilder und Reportagen für Rundfunkanstalten, Merian, art, Die Zeit. Seit 1972 auch Sprecher für Medien und Hörbücher. Romane, Erzählungen, Bühnenstücke, Essays. Zahlreiche Literaturpreise. Auszeichnungen für Drehbücher, u a. Deutscher ­Filmpreis in Gold 2014 und Menschenrechtspreis von Amnesty International 2017. Jüngste Veröffentlichungen: »Die andere Heimat, Erzählung«, 2013; »Der Fall, Roman«, 2014; »Nächte mit Leonard. Erinnerungen an Leonard Cohen«, 2015; »Das Lied von Kulager, Nachdichtung«, 2016; »Die Wiederkehr der Nashörner, Essay«, 2016

Hildenbrandt, Fred

Fred Hildenbrandt, 1892 in Stuttgart geboren, machte nach ersten journalistischen Stationen in Frankfurt und Braunschweig eine rasante Karriere: Mehr erfahren

Jacobi, Ernst

Ernst Jacobi, 1933 in Berlin geboren, war schon als Jugendlicher beim RIAS engagiert, ging nach dem Abitur auf die Max-Reinhardt-Schule und begann danach eine steile Karriere als Schauspieler, die ihn von Berlin über München, Wien und Zürich auf die wichtigsten deutschsprachigen Bühnen führte und in vielen Film- und Fernsehproduktionen ihre weiteren Höhepunkte fand. Ernst Jacobi lebt heute in München.

Jagielski, Wojciech

Wojciech Jagielski, 1960 geboren, arbeitet für die polnische Zeitung »Gazeta Wyborcza«. Seine Bücher über die Krisengebiete dieser Welt wurden mit vielen polnischen und europäischen Preisen ausgezeichnet und auch in den USA, England, Niederlanden, Italien und Spanien veröffentlicht. Mit diesem gerade erschienenen, wichtigen Buch wird er zum ersten Mal auch in deutscher Sprache vorgestellt.

Johnson, Uwe

Uwe Johnson, 1934–1984, gilt als der wichtigste deutschsprachige Autor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kernmayer, Hildegard

Hildegard Kernmayer ist Assoziierte Professorin am Institut für Germanistik der Universität Graz. Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin beschäftigt sich seit vielen Jahren in Forschung und Lehre mit der Geschichte und Gattungspoetik des Feuilletons. Sie ist u.a. Autorin der Studie Judentum im Wiener Feuilleton (1848–1903). Exemplarische Untersuchungen zum literarästhetischen und politischen Diskurs der Moderne.

Kertész, Imre

Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 15-jähriger nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald aus dem KZ befreit. Nach dem Abitur 1948 arbeitete er bis 1953 als Journalist, dann als Übersetzer deutscher Literatur und Philosophie und freier Autor. 1975 erschien »Roman eines Schicksalslosen« (auf deutsch erst 1990), 1988 »Fiasko«, 1990 »Kaddisch für ein nichtgeborenes Kind«, 1992 »Galeerentagebuch«, 1997 »Ich – ein anderer«, 2003 »Liquidation« und 2006 »Dossier K«. 2002 erhielt Kertész den Nobelpreis für Literatur. Im November 2012 wurde in der Berliner Akademie der Künste das Imre-Kertész-Archiv der Öffentlichkeit präsentiert. Dem Archiv hatte Kertész schon seit Ende 2001 Manuskripte und Korrespondenz überlassen. Imre Kertész starb am 31. März 2016.
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Klíma, Ivan

Ivan Klíma, 1931 in Prag geboren und als Kind drei Jahre im KZ Theresienstadt, studierte nach dem Krieg Literaturwissenschaft, wurde Anfang der sechziger Jahre Redakteur der später verbotenen Zeitschrift Literáni noviny, wo er sich für regimekritische tschechische Autoren und für die Rezeption von Čapek, Kafka, Hemingway und Dürrenmatt einsetzte. Mehr erfahren

Krau, Ingrid

Ingrid Krau, 1942 in Berlin geboren, studierte Architektur in Braunschweig und Berlin, arbeitete als Architektin, führte ein Projekt zur Humanisierung des Arbeitslebens durch und war an der Umnutzung von Industrieanlagen im Ruhrgebiet beteiligt, 1985 bis 1990 Mitherausgeberin der »Stadtbauwelt«, 1994 – 2007 Professorin an der TU München (Lehrstuhl für Stadtraum und Stadtentwicklung) und bis 2010 Direktorin in der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. Sie lebt in München.

Kuczinski, Bernardo

Bernardo Kucinski, 1937 in São Paulo als Sohn einer pol­nisch-jüdischen Einwandererfamilie geboren, arbeitet als Wis­senschaftler und Journalist und war nach dem Ende der Diktatur lange Jahre enger Berater des Präsidenten Lula da Silva. Er veröffentlichte zahlreiche politische und wissenschaftliche Bücher. Dieses Buch, sein erster Roman, hat in Brasilien ein überragendes Medienecho und zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Es wurde bereits ins Englische und Spanische übersetzt. Mehr erfahren

Lasker Schüler, Else

Else Lasker-Schüler, 1869 in Elberfeld (Wuppertal) geboren, 1945 in Jerusalem gestorben, lebte seit 1894 in Berlin, schrieb Gedichte, Theaterstücke, Prosa und wurde eine der bekanntesten Figuren der aufregenden zehner und schrillen zwanziger Jahre. 1933 musste sie in die Schweiz emi­grieren, seit 1939 lebte sie in Palästina. Mehr erfahren

Liebmann, Irina

Irina Liebmann, 1943 in Moskau geboren, lebt als Schriftstellerin in Berlin. Ihre bekanntesten Veröffentlichungen: »Berliner Mietshaus«, »Letzten Sommer in Deutschland« und »Wäre es schön? Es wäre schön. Mein Vater Rudolf Herrnstadt«. Irina Liebmann erhielt zahlreiche Preise, darunter den Aspekte Literaturpreis, den Berliner Literaturpreis und zuletzt den Preis der Leipziger Buchmesse.

Macheiner, Judith

Judith Macheiner, Urenkelin der Schauspielerin Josefa Macheiner, Enkelin der Schauspielerin Anna Helene Macheiner sowie Tochter der Schauspielerin Elisabeth Macheiner und des Bühnenbildners Gustl Fischinger hat ihre biographischen Rollen bisher beruflich als Professorin für Sprachwissenschaft (Doherty), als Autorin unterhaltsamer Fachbücher (Macheiner) und als glücklich verheiratete Privatperson (Bierwisch) verkörpert. Mehr erfahren

Mann, Ulf

Ulf Mann, lebt als ehemaliger West-Berliner jetzt in Kreuzberg, mitten in einem Berlin voller eingegrenzter Vergangenheit und grenzenloser Zukunft.

Marcus, Paul

Paul Marcus [PEM], 1901 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Beeskow geboren, lebte seit 1911 in Berlin. Banklehre und Arbeit als Bankkaufmann. Ab 1924 journalistisch tätig, vor allem als Theater- und Filmkritiker und Feuilletonist, meist unter dem Kürzel PEM. Freundschaft mit vielen Regisseuren, Schauspielern und Autoren, u.a. Billy Wilder, Max Herrmann-Neisse, Egon ­Erwin Kisch, Hans Habe, Hans Albers oder Gabriele Tergit. Mehr erfahren

Marose, Monika

Monika Marose, 1962 in München geboren, Studium der Literaturwissenschaft in Bochum und Essen; 1989 bis 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin in Essen; 1993 Mitarbeit an der Ausstellung »Felix Hartlaub – Die Zeichnungen«, in der Frankfurter Schirn, 2000 Promotion über Felix Hartlaub. Sie lebt in Essen.

Mazzini, Miha

Miha Mazzini, geboren 1961 in Jesenice im damaligen Jugoslawien, lebt als slowenischer (mit italienischen Vorfahren) Autor, Dramatiker und Filmemacher in Ljubljana. Seine Bücher gehören zu den meist verkauften in Slowenien, sind in neun Sprachen übersetzt und haben zahlreiche Preise erhalten. Dieser Roman ist seine erste Veröffentlichung in deutscher Sprache.

Monk, Egon

Egon Monk, geboren 1927 im Berliner Wedding, nach einer kurzen Zeit als Flakhelfer ging er 1945 auf die neugegründete Schauspielschule der DEFA und kam nach einiger Zeit zum Berliner Ensemble. Von 1953 bis 1959 in Berlin und Hamburg Hörspielarbeit, von 1960 bis 1968 Leiter der Fernsehspielabteilung im NDR. 1968 Intendant des Hamburger Schauspielhauses, ab 1969 freier Autor und Regisseur (Fernsehen, Theater und Oper). Er starb am 28. Februar 2007 in Hamburg.

Morgen, Clara (Pseudonym)

Clara Morgen, (Pseudonym) lebt als Ausstellungsmacherin, Kuratorin und Autorin von Reisebüchern in Berlin.

Muscheler, Ursula

in Stuttgart promovierte Architektin, ist freiberuflich und als Autorin erzählender Sachbücher zur Architekturgeschichte tätig. Mehr erfahren

Nedelykov Moreira

Die Herausgeber

Nina Nedelykov, Architektin, geboren in Berlin. Architekturstudium an der TU Berlin. Vize-Präsidentin der Architektenkammer Berlin (1999-2005) und seit 2001 Vize-Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. Vorstandmitglied der ACE – Architects Council of Europe (2000-2003) und der UIA – Union Internationale des Architects (seit 2005). Veröffentlichungen zur Baugeschichte und Architekturpolitik.

Pedro Moreira, geboren 1965 in Sao Paulo, Architekturstudium an der Universität von Sao Paulo und TU-Berlin. Lebte von 1988 bis 1991 in London, seit 1992 in Berlin. Publikationen über Architektur, Städtebau und Baugeschichte. Dissertation über die brasilianische Frühmoderne (Fertigstellung 2007). Als Bildender Künstler Ausstellungen u.a. in England, Deutschland, Japan und Brasilien.
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Ngugi, Mukoma wa

Mukoma wa Ngugi wurde 1971 als Sohn des weltbekannten kenianischen Schriftstellers Ngugi wa Thiong’o in Evanston, Illinois/USA geboren, wuchs in Kenia auf und konnte dann Ende der achtziger Jahre dank seines amerikanischen Passes als einziger aus seiner politisch verfolgten Familie in die USA ausreisen und dort studieren. Mehr erfahren

Nitsche, Rainer

Rainer Nitsche, geboren in Swinemünde, Verleger und Autor, lebt in Förbau und in Berlin.

Nix, Christoph

Christoph Nix wurde 1954 in Hessen geboren. Er war viele Jahre lang Strafverteidiger, arbeitete als Clown im Zirkus Bügler und ging 1991 als Assistent von Peter Palitzsch an das Berliner Ensemble. Er ist seit 2006 Intendant des Theaters Konstanz (vorher in Nordhausen und Kassel) Sein erster Roman »Junge Hunde« erschien 2008. »Muzungu« ist sein zweiter Roman. Er schöpft aus den Theaterarbeiten und Workshops, die Christoph Nix zusammen mit afrikanischen Theatern in Uganda, Togo, Malawi, Burundi oder Ruanda veranstaltet.

Ollikainen, Aki

Aki Ollikainen, 1973 geboren, lebt als Journalist in Nord­finn­land. Sein erster Roman fand eine breite Resonanz bei finnischen Lesern. Er wurde mit dem Finnischen Literaturpreis für das beste Debüt 2012 ausgezeichnet.

Óskarsson, Óskar Árni

Óskar Árni Óskarsson, 1950 in Reykjavik geboren; er lebt dort als Bibliothekar und Autor und gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Schriftstellern. Mehr erfahren

Ozumba, Kachi A.

Kachi A. Ozumba, 1972 in Nigeria geboren, studierte dort Philosophie, ging dann nach Großbritannien und machte in Leeds einen Abschluss in Literatur. Er gewann 2009 den Commonwealth Short Story Prize. Seine Geschichten wurden in vielen englischen und internationalen Zeitschriften und in verschiedenen BBC-Programmen veröffentlicht. Er lebt jetzt in Newcastle. »Der Schatten eines Lächelns«, 2009 in London erschienen, ist sein erster Roman.

Petersen, Karin

Karin Petersen, 1950 geboren, Studium der Germanistik und Politologie, von 1976 bis 79 Redakteurin der Frauenzeitschrift »Courage«, 1980 bis 1984 »Lehr- und Wanderjahre«: wiederholte längere Aufenthalte in Indien und den USA, Ausbildungen in verschiedenen Formen von Meditation und Yoga, Arbeit als Putzfrau, Gärtnerin, Schreibkraft in diversen Büros, Familienhilfe, Hauswartsfrau. Seit 1984 Leitung von Workshops für kreatives Schreiben für Kinder und Erwachsene. Lebt als Übersetzerin aus dem Englischen und Autorin in Berlin. 1978 erscheint ihr erster Roman »Das fette Jahr«, »Reisen ist Rückkehr«, 1984.

Pfeifer, Anke (Herausgeberin)

Anke Pfeifer, Dr, phil., geboren in Berlin und lebt auch dort, Rumänistin, freiberuflich tätig als Hochschuldozentin, Publizistin und Übersetzerin.

Quadflieg, Roswitha

Roswitha Quadflieg, in Zürich geboren, aufgewachsen und Kunststudium in Hamburg. 1973 bis 2003 druckte sie Künstlerbücher in ihrer eigenen Verlagswerkstatt Raamin-Presse. Mehr erfahren

Reger, Erik

Erik Reger, (eigentlich Hermann Dannenberger) war vor und nach der Nazizeit einer der bekanntesten Schriftsteller und Journalisten in Deutschland. Mehr erfahren

Reichhardt, Hans J. und Schäche, Wolfgang

Hans J. Reichhardt, 1925 geboren, Historiker, war von 1979 bis 1990 Direktor des Landesarchivs Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte Berlins und über die Zeit des Nationalsozialismus. Hanns J. Reichhardt ist im Februar 2012 verstorben.

Wolfgang Schäche, geboren 1948, ist Professor für Baugeschichte und Architekturtheorie an der TFH Berlin. Seine Schwerpunkte sind Forschungen zur Architektur- und Stadtgeschichte sowie Denkmalpflege des 19. und 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Architektur der NS-Zeit gelten als Standardwerke der baugeschichtlichen Forschung.

Richter, Dieter

Dieter Richter, geboren 1938 in Hof, bis 2004 Professor für Kritische Literatur­geschichte an der Universität Bremen. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: »Der Süden«, Berlin (Wagenbach) 2009 und »Goethe in Neapel«, Berlin (Wagenbach) 2012. »Von Hof nach Rom. Johann Christian Reinhart, ein deutscher Maler in Italien. Eine Biographie«, Berlin (Transit) 2010. »Jean Paul und Italien«, Joditz (Jean Paul Edition) 2002.

Rose, C.D.

C.D. Rose wurde Ende der sechziger Jahre in Manchester geboren, studierte Literatur und Kreatives Schreiben; er lebt als Autor und Kritiker in Norwich (England).

Sammet, Gerald

Gerald Sammet, 1949 in Rehau geboren, arbeitet seit 1974 als Journalist, u.a. für den SPIEGEL, die Süddeutsche Zeitung, FAZ, Neue Zürcher Zeitung. Er lebt als Mitarbeiter der ARD in Bremen. Veröffentlichungen: Schiefe Ebene. Ein Almanach für Eisenbahner, Homo Ludens mit Friedrich Meckseper, Der vermessene Planet und bei : TRANSIT Industrie & Glück. Erloschene Feuer (2012).

Schacht, Ulrich

Ulrich Schacht wurde im Frauengefängnis Hoheneck, wo seine Mutter inhaftiert war, geboren und wuchs in Wismar auf. Nach Handwerkslehre und Sonderreifeprüfung studierte er in Rostock und Erfurt evangelische Theologie. 1973 wurde er in der DDR wegen »staatsfeindlicher Hetze« zu sieben Jahren Freiheitsentzug verurteilt, 1976 in die Bundesrepublik Deutschland entlassen. Er studierte anschließend Politische Wissenschaften und Philosophie in Hamburg und arbeitete als Feuilletonredakteur und Chefreporter für Kultur der Zeitungen »Die Welt« und »Welt am Sonntag« sowie als Autor diverser Periodika. Er lebt heute als freier Autor in Schweden.

Scharrer, Manfred

Manfred Scharrer, 1945 in Hersbruck (Franken) geboren, Werkzeugmacher, Studium der Geschichte und Politik, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, lebt in Berlin.

Schefczyk, Hans

Hans Schefczyk wurde 1953 in Köln geboren. Er lebt heute in Südwestfrankreich und arbeitet als Script Consultant und Drehbuchautor. .

Scheffler, Karl

Karl Scheffler wurde 1869 in Hamburg geboren. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler ging Scheffler um 1890 nach Berlin und arbeitete als Musterzeichner in einer Tapetenfabrik. Wenig später begann er, sich autodidaktisch als Kunstpublizist zu profilieren – der Anfang einer außergewöhnlichen Karriere. Seit 1906 leitete Scheffler die damals führende Kunstzeitschrift »Kunst und Künstler« (im Verlag von Bruno Cassirer), das Sprachrohr der Berliner Moderne. Daneben schrieb er für die »Neue Rundschau«, war Redakteur der »Vossischen Zeitung» und auch als Buchautor äußerst erfolgreich. Mit dem 1910 erschienenen Titel »Berlin – ein Stadtschicksal« legte Scheffler einen Klassiker der Berlin-Literatur vor, der in seiner polemischen Zuspitzung bis heute fasziniert.
Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde die Zeitschrift »Kunst und Künstler« eingestellt. Scheffler verließ Berlin und zog sich nach Überlingen am Bodensee zurück, wo er 1951 starb.

Schmid, F. Carlo

F. Carlo Schmid, geboren 1964, studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Geschichte in Augsburg, Rom und Berlin, wo er mit einer Dissertation über die Landschaftsgraphik von Johann Christian Reinhart und seinem Umkreis promoviert wurde. Danach arbeitete er für die Staatlichen Museen in Kassel und die Ernst Barlach Stiftung in Güstrow. Seit 1999 ist er für die Kunsthandlung C.G. Boerner in Düsseldorf als Geschäftsführer tätig.

Schönemann, Hans

Hans Schönemann, geboren 1954 in Nürnberg, studierte Germanistik und Latinistik an der Universität Erlangen. Seit 1984 Tätigkeit als Lehrer am Jean-Paul-Gymnasium Hof, dort seit 1996 Betreuer der historischen Bibliothek des Jean-Paul-Gymnasiums. Aufsätze zu dem Reformator Nikolaus Medler und zum Unterricht in der frühen Neuzeit.

Schütz, Erhard

Erhard Schütz hatte bis 2011 einen Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Medien- und Feuilletonkultur in Geschichte und Gegenwart vorgelegt. Er ist Herausgeber von einschlägigen Publikationen wie Die lange Geschichte der Kleinen Form. Beiträge zur Feuilletonforschung (mit Kai Kauffmann).

Seligmann, Rafael

Rafael Seligmann, geboren 1947, Handwerker­lehre, Studium Zeitgeschichte und Politische Wissenschaften. Promotion über Israels Sicherheitspolitik. Akademischer Rat Ludwig Maximilians Universität,
München, Journalist, Autor der ersten deutsch-jüdischen Gegenwartsromane (u.a. »Der Musterjude«, »Der Milchmann«). Sachbuchautor (»Hitler. Die Deutschen und ihr Führer«). Freier Journalist: u.a. Welt, Spiegel, Stern, TAZ, Bild, Kolumnist, Chefredakteur. Seit 2012 Herausgeber der »Jewish Voice from Germany«.

Soden, Kristine von

Kristine von Soden, gebürtige Hamburgerin, beschäftigte sich als Featureautorin des NDR und DLF sowie als Dozentin an der Hamburger Universität viele Jahre mit Biographien jüdischer Wissenschaftler, Schriftsteller, Künstler Mehr erfahren

Sombart, Nicolaus

Nicolaus Sombart, 1923 in Berlin geboren, studierte in Heidelberg, Neapel und Paris. Gründungsmitglied der Gruppe 47. Ab 1954 arbeitete er für den Europarat in Straßburg. Seit 1982 lebt er wieder in Berlin. Er starb am 4. Juli 2008. Nach seinen überaus erfolgreichen Büchern »Jugend in Berlin« (1984) und »Pariser Lehrjahre« (1994) ist »Rumänische Reise« der dritte Band einer autobiographischen Trilogie. Nicolaus Sombart starb im Juli 2008.

Soukup, Uwe

Uwe Soukup, 1956 in Berlin geboren, arbeitete als Journalist für den Tagesspiegel, die Junge Welt, die taz und den SPIEGEL. Er verfasste die Biographie über Sebastian Haffner »Ich bin nun mal Deutscher«, »Wie starb Benno Ohnesorg?«, 2007, und vielbeachtete Artikel über den 2. Juni 1967. Er lebt in Berlin.

Sous, Dietmar

Dietmar Sous, 1954 in Stolberg (Rheinland) geboren, überlebte dort eine Leistenbruchoperation und das altsprachliche Goethe-Gymnasium. Mit 27 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman »Glasdreck« (1981 im Rotbuch Verlag). Seither zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen und Romanen, zuletzt 2012 »Sweet about me« (Knaus).

Steinmann, Carl-Peter

Carl-Peter Steinmann wurde 1946 in Lerbeck/Westfalen geboren und ist in Berlin aufgewachsen. Er lebt dort als Stadterzähler. Zuletzt erschien von ihm »Von Karl May zu Helmut Newton« (2006), »Im Fluss der Zeit« (vergriffen, 2008) und »TatOrt Berlin« (vergriffen, 2009) und »Sonntagsspaziergänge. Entdeckungen in Friedrichshagen, Kreuzberg, Mitte, Nikolassee, Schöneberg, Weissensee« (vergriffen, 2011).

Teut, Anna

Anna Teut, Kunsthistorikerin und Journalistin, Autorin zahlreicher Bücher über Malerei und Architektur, lebt in Berlin. Im Transit Buchverlag veröffentlichte sie zusammen mit Sigrid Achenbach »Max Liebermann, Das erste Skizzenbuch« [vergriffen].

Thorsteinsson, Indriði G.

Indriði G. Thorsteinsson wurde 1926 als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren. Nach dem Schulbesuch Arbeit als Kraftwagenfahrer, danach als Journalist. Seit 1951 veröffentlicht er auch literarische Texte, 1955 seinen ersten Roman »Taxi 79 ab Station« – in wenigen Wochen geschrieben und sofort ein Riesenerfolg. Mehr erfahren

Thumser, Michael

Michael Thumser, geboren 1959 in Hof, studierte Literatur- und Theaterwissenschaft. Seit 1985 Feuilletonredakteur bei der in Hof erscheinenden Regionalzeitung Frankenpost. Dozent für Feuilleton an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach und der Akademie der Bayerischen Presse. Für ein Essay über die Arbeit des Kritikers wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.

Tuttlies, Frauke

Frauke Tuttlies, 1966 in der Zigarrenstadt Bünde geboren. Vor der Einschulung vier Jahre in Teheran, Abitur 1985 in Tokio. Studium der Germanistik, Soziologie und Pädagogik, Magistra, dann Tätigkeit als Texterin in diversen Werbeagenturen in Bielefeld, Münster und Hamburg. Lebt als freie Autorin in Berlin.

Wawerzinek, Peter

Peter Wawerzinek, 1954 in Rostock geboren, ­lebte in Kinder­heimen und wuchs an verschiedenen Orten Mecklen­burgs auf. 1976 zog er nach Berlin. Studium an der Kunsthochschule Weißensee. Freier Autor. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter »Das Kind das ich war« 1994, »Rabenliebe« 2010. Zahlreiche Preise, darunter den Ingeborg-­Bachmann-Preis 2010.

Wiedenstried, Uwe

Uwe Wiedenstried, geboren 1961 in Leer/Ostfriesland, lebt als freier Journalist und Autor in Münster. Zahlreiche Veröffentlichungen, Ständige Mitarbeit in der Zeitschrift »Jazz-Podium«. Tenorsaxophonist in verschiedenen Jazzbands.

Wilms, Anila

Anila Wilms wurde 1971 in Tirana geboren und wuchs in der geschichtsträch­tigen albanischen Hafenstadt Durrës auf. Mehr erfahren

Wuthe, Stephan

Stephan Wuthe, 1966 geboren, ausgebildet als Theaterplastiker, Mode- und Screendesigner, hat seine Leidenschaft für die Musik und das Lebensgefühl des Swing zu seinem Beruf gemacht: als Autor, Journalist, als Herausgeber und Bearbeiter historischer Swing-Serien, als Berater neuer Swing-Orchester und als DJ für Swing-Abende.
Er hat nicht nur eine unermessliche Sammlung von Fotos, Platten, Dokumenten, er hat auch etliche Sängerinnen und Musiker getroffen, deren abenteuerliche Geschichten über die Zeit der dreißiger und vierziger Jahre in dieses Buch einfließen.

Zeising, Andreas

Der Herausgeber, Andreas Zeising, Jahrgang 1968, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik an der Universität Hamburg und der Ruhr-Uni Bochum. Mehr erfahren