Sylvia Staude lobt in der Frankfurter Rundschau am Montag, 23.3. den Roman von Christoph Nix »Lomé – Der Aufstand«:

Der Roman erzählt knapp, mit schnellen Sätzen von Togo, der dort herrschenden Familie und der Komplizenschaft deutscher Politiker und Institutionen. Noch immer haben die ehemaligen französischen Kolonialisten ihre Finger im Spiel, noch immer geht es ihnen ums Geschäftemachen. Nix nimmt kein Blatt vor den Mund, erzählt auch davon, wie sich Widerstand formiert.. Viel Hoffnung, dass […]

Der Südkurier über Christoph Nix’ »Lomé – Der Aufstand«: Dabei scheut sich der Autor nicht, Ross und Reiter mit Klarnamen zu benennen …

… etwa wenn es darum geht, die Verstrickungen des einstigen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß sowie der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung in die Machenschaften der togoischen Regierung zu thematisieren … Was auf den ersten Blick nach einem Übermaß an historischen Verweisen, kulturellen Hintergründen und wilden Spekulationen aussieht, wird durchaus geschickt zu einem lehrreichen Porträt der Region verknüpft. […]

Thomas Böhm ist auf Radio eins des rbb, 9. Januar 2020, neidisch auf Andreas Hoffmann und sein Buch »Schmargendorfer Alpen, Rummels Burg und Blanke Hölle«, denn:

»Ich hätte gern selbst ein solches Buch geschrieben. Aber diese Geschichten so zu schreiben, bedarf es eines versierten Kenners. Und so schlägt mein Neid um in Bewunderung. Ich hatte beim Lesen immer direkt Lust hinzufahren, mir die Orte anzusehen. Und ich bin überzeugt, jede und jeder wird mindestens eine Geschichte finden, die persönlich mit ihr, […]

Anna Fries titelt in der FAZ über Siegbert Schefke »Als die Angst die Seiten wechselte«: »Eine spannende Autobiographie über Widerstand in der Endphase der DDR:

… sprachlich klar und spannend formuliert.  Sie führt vor Augen, wie wichtig Einzelpersönlichkeiten sind und wie auch kleine Entscheidungen Geschichte beeinflussen … Seine Erzählungen und Anekdoten lassen erahnen, warum ein Kind, das zufällig in der DDR aufwuchs, zum Systemgegner und Aktivisten wurde … Schefke spannt einen Bogen von den Leipziger Montagsdemonstrationen 1989 zu den Montagsdemonstrationen […]

literaturkritik.de über Siegbert Schefke »Als die Angst die Seiten wechselte«: »Ein fesselnder Zeitzeugenbericht«:

Als die Angst die Seiten wechselte ist eine fesselnde Dokumentation der Diktatur auf deutschem Boden und der Möglichkeit, sich friedlich gegen sie aufzulehnen. Den Erinnerungen von Siegbert Schefke ist der Drang anzumerken, etwas zu bewirken und zu verhindern, dass Rechtspopulisten Ängste schüren und gegen die Grundpfeiler unseres Landes angehen. (Thorsten Schulte) Zum Buch: https://www.transit-verlag.de/produkt/als-die-angst-die-seite-wechselte-die-macht-der-verbotenen-bilder/

»Weise und gleichzeitig tricky« freut sich Thomas Wörtche im CulturMag, Bloody Chops über Gerd Zahner »Keiner verliert allein. Ein Goster Krimi«:

»Die Welt (und insbesondere Berlin) ist eine recht inkonsistente Gegend. Diesen Umstand vergnüglich zu inszenieren, ist die Spezialität von Gerd Zahner, wie sein zweiter Roman um den, milde gesagt, exzentrischen Kommissar Goster zeigt. Zahner arbeitet mit schnellen Schnitten, mit Vignetten und Miniaturen, mit eigenwillig, originellen Dialogen und durchweg leicht bizarrem Personal. 142 Seiten hochkonzentrierte Prosa, […]