Am 11. Mai stellte Uwe Wittstock »Nächtliche Geräusche im Dschungel. Postkoloniale Notizen« von Hans Christoph Buch vor: »… Vielleicht liegt es am Übermaß des Elends, von dem Hans Christoph Buch zu berichten hat …

… Vielleicht liegt es am Übermaß des Elends, von dem Hans Christoph Buch zu berichten hat, dass er zwischen die faktengesättigten Reportagen immer wieder seiner literarischen Fantasie freien Lauf lässt und kurze Erzählungen einstreut. Sie wirken wie letzte Utopien in einer unheilen Welt. Oder wie der Versuch, der Vergangenheit, die einen falschen, gewaltsamen Weg nahm, den Traum einer besseren Entwicklung entgegenzustellen. Zu alledem scheut er nicht den Streit mit sogenannten postkolonialen Aktivisten hierzulande, die stets handliche Erklärungen bereit halten für alle Probleme der notleidenden Länder.  …  Buch will sich von sicherlich wohlmeinenden Leuten, die eher selten ihren Schreibtisch verlassen, nicht über die Zustände in Ländern belehren lassen, die er oft und manchmal unter Einsatz seines Lebens bereist hat.