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1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 15jähriger nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald aus dem KZ befreit. Nach dem Abitur 1948 arbeitete er bis 1953 als Journalist, dann als Übersetzer deutscher Literatur und Philosophie und freier Autor. 1975 erschien der »Roman eines Schicksallosen« (auf deutsch erst 1990), 1988 »Fiasko«, 1990 »Kaddisch für ein nichtgeborenes Kind«, 1992 »Galeerentagebuch«, 1997 »Ich – ein anderer«, 2003 »Liquidation« und 2006 »Dossier K«. 2002 erhielt Kertész den Nobelpreis für Literatur. Seit einigen Jahren lebt er abwechselnd in Berlin und Budapest.
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