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WOJCIECH JAGIELSKI
WANDERER DER NACHT
Eine literarische Reportage
Aus dem Polnischen übersetzt von Lisa Palmes
Ein leidenschaftlich und präzis erzähltes Buch über das Leben im afrikanischen Bürgerkrieg, geschrieben von einem der besten Reporter Europas.
Abbildung: UGANDA, 2005
© Carl De Keyzer | Magnum / Agentur Focus
Originalverlag: W.A.B. Warschau
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: Leseprobe : Autorin/Autor : Pressestimmen
: Vorschau / Neue Bücher
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260 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
€ 18,80 (D) / CHF 33,90
ISBN 978-3-88747-244-3
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Wanderer der Nacht. Eine literarische Reportage über Afrika.
Lesung und Autorengespräch mit dem Journalisten der „Gazeta Wyborcza“ WOJCIECH JAGIELSKI
DI 31.08.2010 / 20.00 Uhr, Düsseldorf, Buchhandlung BiBaBuZe
Aachener Straße 1, 40223 Düsseldorf, T. 0211.34 00 60
Eintritt: 5,- Euro
MI 1.09.2010 / 19.30 Uhr, Essen, Literaturcafe der Stadtbibliothek Essen
Hollestraße 3, 45127 Essen, T. 0201 8842419
Eintritt frei
DO 2.09.2010 / 19.00 Uhr, Dortmund, Erich-Brost-Institut
Otto-Hahn-Str. 2, 44227 Dortmund, T. 0231 755 6971
Eintritt: frei
Eine Veranstaltungsreihe des Polnischen Instituts Düsseldorf / www.polnisches-institut.de
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Inhalt:
»Sein Werk ist die konsequente Fortsetzung und exzellente Bereicherung all dessen, was in der polnischen und europäischen Reportage Rang und Namen hat.«
Ryszard Kapuscinski
Wojciech Jagielski, einer der mutigsten Schüler Kapuscinskis, hat sich in den letzten Jahren immer wieder in den gefährlichsten Krisengebieten dieser Welt aufgehalten: Kaukasus, Afghanistan, Tschetschenien und immer wieder Afrika. Seine Methode beim Beobachten und Schreiben ist so einfach wie schwierig: er lässt sich auf das Land, die unterschiedlichen Sichtweisen, auf die Konflikte innerhalb der Gesellschaft ohne Vorurteile ein; er porträtiert Menschen, die in die Spirale des Hasses und der Rache geraten und kaum eine Chance haben, da wieder herauszukommen. In seinem neuesten Buch schreibt Jagielski über Uganda, über Truppenführer, die Dörfer überfallen und Kinder rauben, über Eltern, die mit aller Kraft und Phantasie versuchen, ihre Kinder vor diesem Schicksal zu bewahren. Er schreibt aber auch über die politischen Hintergründe, die gesellschaftliche »Normalität« und fragt, wieso aus ehemaligen »Befreiern« immer wieder habgierige und brutale Despoten werden, wie Menschen in einem dreißigjährigen Bürgerkrieg überleben, und trotz allem die Hoffnung auf eine Zukunft nicht aufgeben. Er erweitert seine Reportage durch fiktive, erzählerische Elemente und erreicht damit eine eigene schriftstellerische Qualität. Besonders eindrucksvoll sind seine genauen und stilistisch sensiblen Porträts von Menschen, die Soldaten oder Partisanen waren, fliehen konnten und jetzt mit diesem Trauma leben müssen; von Kindern, die sich vor dem Militär oder den Guerilleros verstecken, nachts aus den Dörfern in die Städte ziehen (wo sie sicherer sind) um dann, am Morgen, wieder zurückzuschleichen eben die »Wanderer der Nacht«.
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Wojciech Jagielski, 1960 geboren, arbeitet für die polnische Zeitung »Gazeta Wyborcza«. Seine Bücher über die Krisengebiete dieser Welt wurden mit vielen polnischen und europäischen Preisen ausgezeichnet und auch in den USA, England, Niederlanden, Italien und Spanien veröffentlicht. Mit diesem gerade erschienenen, wichtigen Buch wird er zum ersten Mal auch in deutscher Sprache vorgestellt.
Foto des Autors © Krzysztof Miller / Agencja Gazeta.
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Leseprobe
Später kamen die Kinder.
Sie erschienen ohne Ankündigung, nahezu unbemerkt. Wie Geister nahmen sie plötzlich Gestalt an, tauchten unvermutet aus der Dunkelheit auf, als hätte der Erdboden sich aufgetan und sie freigegeben. Zügig, in Gruppen strömten sie von allen Seiten in die Stadt, die in Erwartung des Unwetters still, wie ausgestorben dalag, schritten sicher voran, ohne Eile, wie jemand, der etwas Wohlbekanntes zum tausendsten Mal wiederholt.
Einige waren in Schuluniform, mit Tornistern voller Bücher und Hefte auf dem Rücken. Andere wiederum liefen barfuß und in Lumpen, schleppten Decken, Stoffballen, undefinierbare Bündel mit sich, auch Zeitungspapier und Pappstücke aus Straßengräben oder Abflussrinnen. Die älteren Kinder führten die jüngeren, erst ein paar Jahre alten, an der Hand, und die Mädchen trugen, ganz wie Bäuerinnen bei der Feldarbeit, Säuglinge in Tüchern auf dem Rücken.
Der Kinderstrom glitt nahezu geräuschlos durch die Dämmerung, die alle Konturen verwischte. Auf dem Marktplatz teilte er sich schließlich in mehrere Arme auf. Der größte bog Richtung Busbahnhof ab, ein kleinerer endete seinen Lauf auf dem St. Marien-Kirchhof mit seinem gewaltigen, aus roten Ziegeln errichteten Gotteshaus. Wieder andere bewegten sich zielstrebig auf Krankenhäuser, Schulhöfe zu. Die Übrigen blieben auf der Hauptstraße, im Schatten der Häuser, wo sie ihr Nachtlager errichteten.
Die meisten waren nur auf der Suche nach einem Ruheplatz und legten sich sofort schlafen, noch vor Einbruch der Nacht, die die Stadt jedes Mal in völliges Dunkel hüllte. Vor der Eisenwarenhandlung gegenüber ertönte Weinen. An der menschenleeren Bar vom »At Franklin’s« lief leise der Fernseher, und durch das geöffnete Küchenfenster war zu hören, wie der Wirt die Tellerwäscher antrieb, die zu Ende eines ganzen Arbeitstages nicht mehr zur Eile fähig waren.
Da tauchten direkt neben unserem Tisch einige Mädchen aus der pechschwarzen Nacht auf. Angelockt wie die Motten von den letzten Streifen gelblichen Lichts, die von der Bar auf die Straße fielen, machten sie sich schweigend daran, ihr nächtliches Lager auf dem Teil des Gehsteigs aufzuschlagen, der zum »At Franklin’s« gehörte. Den letzten späten Gästen schenkten sie keine Beachtung, breiteten ihre Pappstücke und Decken auf der Erde aus und legten sich schlafen.
Bei ihrem Erscheinen schrak Jackson zusammen und blickte verwirrt um sich, wie jemand, der die Zeit völlig vergessen hat. Er stellte die noch volle Bierflasche auf dem Tisch ab und machte mit dem Kopf ein Zeichen Richtung Ausgang, wartete aber nicht einmal, bis ich die Rechnung beglichen hatte, sondern stand einfach auf und verschwand in der Dunkelheit. Als ich nach ihm aus dem Lichtschein in die Nacht hinaustrat, brauchte ich eine ganze Weile, um in der Dunkelheit seine Gestalt auszumachen. Er ging schnellen Schrittes in der Mitte der Straße, sehr aufrecht, schaute nicht rechts und links, wo die Kinder sich unter den Vordächern der Häuser für die Nacht einrichteten.
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Pressestimmen
Perlentaucher Bücherbrief vom 5. August:
Die besten Bücher im August, Bereich Sachbuch:
Wojchiech Jagielski, WANDERER DER NACHT. Nicht nur in Amerika gibt es eine Tradition der literarischen Reportage (hier Kevin Kellys wunderbare Liste mit Highlights aus den letzten 50 Jahren, fast alle online), sondern auch in Polen. Wojciech Jagielski, 1960 geboren, ist Reporter der Gazeta Wyborcza und bereist die Krisengebiete dieser Welt, ohne vor den wirklich gefährlichen Gegenden zurückzuscheuen. Die vorliegende Reportage handelt von der Lords Resistance Army des ubuesken Kriegsherren Joseph Kony, der mit grausamsten Mitteln und naturreligiösem Brimborium Kinder für seine Zwecke abrichtet. Rezensent Michael Bitala hält das Buch des polnischen Journalisten in der SZ schlicht für das Beste, was man zur Zeit über die Horrorarmee des ugandischen Psychopathen lesen kann. Mit einiger Distanz erwähnt Bitala allerdings, dass Jagielski einige Fakten fiktional anreichert und verdichtet. Genau dies kann Martin Zähringer in einem Beitrag für das Deutschlandradio allerdings nachvollziehen: Die fiktionalen Figuren machten den Weg in die Hölle für die Leser überhaupt gangbar: "Die Fiktion verknüpft hier die Fakten zu einer nahegehenden und zugleich informativen dokumentarischen Erzählung." Und im ORF wird der Reporter selbst zu dieser Frage zitiert: "Der Job des Journalisten ist nicht, die Wahrheit zu vermitteln. Wahrheit ist eine philosophische Kategorie. Unser Job ist, den Leuten zu erzählen, wie die Welt da draußen aussieht."
Deutschlandfunk, 1.7.2010
Kindersoldaten in Uganda
Wojciech Jagielski: "Wanderer der Nacht". Transit Verlag
Von Martin Zähringer
Der Journalist Wojciech Jagielski reiste zu den Kindersoldaten in Uganda und sammelte Interviews, die er dann in drei Hauptfiguren bündelte. Dabei zeigt sich Jagielski als sensibler Reporter, der sich dem Drama der Kinderseele behutsam nähert, ohne jedoch den Leser zu schonen.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1215217/
BERLINER ZEITUNG, 29. Juli 2010

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 26.7.2010
Wo Erwachsene Angst vor Kindern haben. Von Michael Bitala
... Diese literarische Reportage des polnischen Journalisten Wojchiech Jagielski ist sicherlich das beste Werk, das man über Gulu, Kony und die jüngere Geschichte Ugandas lesen kann. Er beschreibt, warum der Norden seit 30 Jahren nicht zur Ruhe kommt, obwohl das restliche Uganda nach den Schreckensherrschaften von Milton Obote und Idi Amin durch Yoweri Museveni befriedet wurde und heute sicher zu den besseren Gegenden Afrikas gehört. Und er erklärt, warum ein offensichtlicher Psychopath wie Kony über Jahre hinweg solch eine Terrorherrschaft ausüben kann. ... Wojchiech Jagielski beschreibt sehr eindringlich, wie sehr die Menschen unter Kony leiden und in welchem Dilemma die Gesellschaft steckt. ... Zwar schildert Jagielski viele Grausamkeiten, trotzdem hat er ein ruhiges, zurückhaltendes Buch geschrieben. Der Pole ist ein Suchender, einer, der wirklich herausfinden will, wie es zu dieser Tragödie kommen konnte. Besonders eindringlich wird es an den Stellen, wo er über seinen Beruf nachdenkt, an ihm zweifelt, weil er weiß, dass er von den Einheimischen nicht allzu viel erfahren kann. In einer für einen Europäer fremden Welt, mit einem befremdlichen Geisterglauben tut er sich schwer, die Dinge richtig zu verstehen, und das legt er immer wieder offen. ... Sein Buch schildert die Realität in Norduganda viel genauer als die meisten journalistischen Texte. ...
EKZ Lektoratsdienste 6/2010
Der polnische Journalist hat sich nicht nur in seiner Heimat, sondern auch im Ausland (u.a. als Mitarbeiter der BBC), einen guten Namen als engagierter und sprachgewandter Reporter machen können. Er schreibt in der Tradition seines (2007 verstorbenen) Landsmannes Ryszard Kapuscinski: Reportagen mit literarischem Anspruch, vorwiegend in Krisengebieten der „Dritten Welt“ angesiedelt. Dieses 1. ins Deutsche übertragene Buch handelt von „warlords“ und Kindersoldaten, die im Norden Ugandas (und neuerdings im Kongo) ihr blutiges Unwesen treiben. Seit 1987 terrorisiert z.B. Joseph Kony, Chef der Rebellenorganisation „Lord's Resistance Army“, die Menschen in der ugandischen Nordprovinz, stützt sich dabei auf (in der Regel) zwangsrekrutierte Kinder, die zu unvorstellbaren Grausamkeiten abgerichtet werden. Im Schutz der Dunkelheit kommen (nicht nur) diese Kinder - als „Wanderer der Nacht“ - in die Städte zum Schlafen. Jagielski beschreibt auf berührende Weise deren mörderischen Alltag, „porträtiert“ neben Kony auch Staats(ver)führer von gestern (Idi Amin, Milton Obote) und heute (Yoweri Museveni).
Roland Schmitt
ORF, Kultur aktuell, 14.04.2010 - Auch zu hören unter: http://oe1.orf.at/artikel/242756
Von Kristina Pfoser
Wanderer der Nacht. Literarische Reportage aus Uganda
Literarische Reportagen haben in Polen eine ganz besondere Tradition. Als Reporter reist Wojciech Jagielski zu den Unruheherden unseres Planeten. Eine literarische Reportage über Uganda ist jetzt auf Deutsch erschienen: "Wanderer der Nacht".
Heute, wo es immer mehr um schnelle und kurze Informationen geht, ist der Beruf des Reporters vom Aussterben bedroht. Polen bildet da eine Ausnahme. Literarische Reportagen haben da - in der Tradition eines Ryszard Kapuscinski - eine ganz besondere Tradition. Als Reporter der "Gazeta Wyborcza" reist Wojciech Jagielski zu den gefährlichsten Unruheherden unseres Planeten.
Er hat aus Afghanistan berichtet, aus dem Kaukasus, aus Tschetschenien und immer wieder aus Afrika. Eine literarische Reportage über Uganda ist auf Deutsch erschienen. "Wanderer der Nacht" heißt der Band, aus dem Wojciech Jagielski Mittwochabend in der Wiener Hauptbücherei gelesen hat.
Trauer in Polen
Polen ist paralysiert, sagt Wojciech Jagielski und diese Lähmung wird sicher noch bis zum Begräbnis des Präsidenten andauern. Dann sei der Zeitpunkt gekommen, aus der Trauer einen Nutzen zu ziehen.
"Ich glaube, diese Tragödie ist eine neue Chance, das Land zu einen", sagt der Autor. "Das hätte das politisch gespaltene Polen dringend nötig. Und ich sehe die Chance, dass unsere Beziehungen zu Russland auf eine neue Basis gestellt werden. Putin ist zwar nicht gerade mein Held, aber ich bewundere seine Haltung in der Causa. Es ist ein guter Anfang. Entweder wir wissen das zu nützen oder wir verspielen die Chance, wie wir es in unserer Geschichte schon oft getan haben. Dann wären wir die größten Verlierer, die man sich vorstellen kann."
Literarische Reportage hat Tradition
In Warschau arbeitet Wojciech Jagielski bei der Tageszeitung "Gazeta Wyborcza". Zwanzig fest angestellte Mitarbeiter widmen sich da ausschließlich der literarischen Reportage. Wojciech Jagielski ist der Afrika-Spezialist. Zuletzt war er in Uganda, davon erzählt er in seinen Buch "Wanderer der Nacht".
"Dies ist eine wahre Geschichte" heißt es gleich am Beginn. Der Schauplatz: Die Stadt Gulu im Norden Ugandas. Die Protagonisten: Angehörige des Acholivolkes, Priester, Partisanen, Kindersoldaten und Joseph Kony, einer der brutalsten Rebellenführer, der sich selber als Geistermedium, Gebieter und Befreier bezeichnet und Führer der Lords Resistance Army, die Soldaten dieser Armee sind fast ausschließlich Kinder.
Guerilla-Armee in Uganda
"Die Lords Resistance Army ist die einzige Guerilla-Armee, bei deren Kämpfen es nicht um Macht oder Geld geht - sie machen ihre unglaublich brutalen Vernichtungszüge unter dem Zeichen, von etwas - ich weiß nicht, wie ich es nennen soll - von etwas Ideologischem, etwas Religiösem - wegen mystischer Dinge."
Man schätzt, dass Kony seit der Gründung seiner Armee 1987 mehr als 30.000 Kinder entführen, verstümmeln oder töten ließ - im Auftrag des Heiligen Geistes, wie es heißt.
Angst und Schrecken vermittelt
Eindrucksvoll erzählt Wojciech Jagielski von den unfassbaren Geisterwelten, der Angst und dem Schrecken, von den Schicksalen der Menschen und von den politischen Hintergründen. "Jagielski zeigt sämtliche Kontraste, Absurditäten und Dramen der modernen Geschichte", schrieb Ryszard Kapuscinski über Wojciech Jagielski.
Kapuscinski hat mit seinen Berichten aus Afrika, Asien und Lateinamerika ein halbes Jahrhundert lang das Bild der "Dritten Welt" in Europa geprägt und Jagielski gilt als einer seiner mutigsten Schüler.
Glaubwürdigkeit Kapuscinskis angegriffen
Drei Jahre nach dem Tod des großen Autors kratzt nun ein Berufskollege von der Zeitung "Gazeta Wyborcza", Artur Domoslawski an seinem Denkmal - mit einer so genannten Enthüllungsbiografie, die die Glaubwürdigkeit Kapuscinskis in Frage stellt und in Polen heftige Kontroversen ausgelöst hat.
"Die zentrale Frage ist: Wo ist die Grenze zwischen fiktionalem und dokumentarischem Schreiben? Dürfen wir als Journalisten fiktional schreiben? Der Job des Journalisten ist nicht, die Wahrheit zu vermitteln. Wahrheit ist eine philosophische Kategorie. Unser Job ist, den Leuten zu erzählen, wie die Welt da draußen aussieht", so Jagielski.
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