Judith Macheiner

Sprache im Scheinwerferlicht

Aus einem Theaterleben:
Innsbruck, Prag, München, Berlin


In höchster Lebendigkeit abgelieferte Genauigkeit …

Dieter Mann zum 70. Geburtstag Lisa Macheiners, Berliner Zeitung, 1984

 
176 Seiten, 23 Abbildungen, gebunden
€ 16,80 (D) / CHF 29,00
ISBN 978-3-88747-218-4

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Inhalt: Sprache im Scheinwerferlicht

Wo ließe sich die Raffinesse des sprachlichen Ausdrucks besser studieren als am Theater? Umso erstaunlicher ist der Mangel an einschlägigen Fragestellungen in den Schriften zum Theater und den Abhandlungen über Sprache. Wem da der genetische Zufall ein komödiantisches Erbe beschert mit satirisch pointierten Rollentexten und ihrer bravourösen Umsetzung in erfolgreichen Aufführungen, der kann sich dem spannenden Thema schon einmal auf vergnüglich persönliche Weise nähern und die nüchtern-abstrakte Systematik durch komödiantisch-witzige Demonstrationsstücke aus dem Theaterleben einer gefeierten Schauspielerin ersetzen. Es versteht sich von selbst, daß es dabei um die unterschiedlichsten Aspekte gehen wird, von sprachlich dramaturgischen Besonderheiten bis zu theatergeschichtlichen und biographischen Hintergründen. Und daß dieser fächerübergreifende Versuch mit Lisa Macheiner einem glücklichen Stern folgt, versprechen schon die begeisterten Theaterkritiken, die den Weg dieser Schauspielerin von Innsbruck über Prag nach München und Berlin (1930-1986) begleitet haben.

 



Autorin/Autor

Judith Macheiner,
Urenkelin der Schauspielerin Josefa Macheiner, Enkelin der Schauspielerin Anna Helene Macheiner sowie Tochter der Schauspielerin Elisabeth Macheiner und des Bühnenbildners Gustl Fischinger hat ihre biographischen Rollen bisher beruflich als Professorin für Sprachwissenschaft (Doherty), als Autorin unterhaltsamer Fachbücher (Macheiner) und als glücklich verheiratete Privatperson (Bierwisch) verkörpert. Wie sehr die verschiedenen Rollen einander befördern oder behindern können, zeigt der vorliegende Versuch ihrer Symbiose im Scheinwerferlicht deutlich – und was ihre bewunderte Mutter dazu gesagt hätte, verrät das Titelbild.

In der Anderen Bibliothek erschienen von Judith Macheiner »Das grammatische Varieté oder Die Kunst und das Vergnügen, deutsche Sätze zu bilden« (1991), »Übersetzen« (1995) und »Englische Grüße oder Über die Leichtigkeit, mit der man eine fremde Sprache erlernen kann« (2001).