Finale am Lietzensee   Irene Fritsch

Finale am Lietzensee

Roman

Ein Roman über historische Schuld, persönliche Fehler, alltägliche Irrtümer und grausame Zufälle während und nach der Zeit des Nationalsozialismus.


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160 Seiten, Broschur
€ 9,80 (D) / CHF 18,10
ISBN 3-88747-217-9

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Inhalt: Finale am Lietzensee

Anna, eine junge Musiklehrerin, findet im leerstehenden Kammergericht am Lietzensee einen Toten. Wie die Polizei schnell ermittelt, handelt es sich um einen aus Berlin stammenden Amerikaner, der 1942 aus politischen Gründen aus der Stadt geflohen und nun Anfang 2000 überraschend nach Berlin zurückgekehrt war. Anna, neugierig geworden, versucht den Ursachen des ungewöhnlichen Todesfalls auf die Spur zu kommen. Sie wird unterstützt von einer alten Nachbarin – wie sich herausstellt, einer früheren Freundin des Toten – und von seinem Sohn, der aus Sorge um den Vater diesem heimlich nach Berlin nachgereist war. Ihre Nachforschungen führen die drei zurück in die Zeit des Nationalsozialismus und zu Mitgliedern der Widerstandsgruppe »Rote Kapelle«, die vom damaligen Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt wurden. Schritt für Schritt entwirren Anna und ihre Freunde ein Geflecht von Liebe und Haß, Freundschaft und Verrat, das bis in die Gegenwart mörderische Folgen hat.

 



Autorin/Autor

Irene Fritsch,
geboren in Berlin, wohnt seit ihrer Kindheit am Lietzensee. Aus ihrer intensiven Beschäftigung mit der Geschichte des Lietzensee-Parks und seiner Umgebung entstand bereits die Monographie »Leben am Lietzensee« (in 4. Auflage 2006). Der hier vorliegende Roman verbindet auf spannende Weise Lokal- und Zeitgeschichte.
 
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